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So arbeitet Zortio

Erst die Regeln, dann der Ordner

Zortio dreht die übliche Reihenfolge um. Bevor du einen Ordner freigibst, legst du fest, was passieren soll: nach welcher Struktur sortiert wird, ob doppelte Dateien erkannt werden sollen, ob das Änderungsdatum in den Dateinamen wandert und welche Dateiarten überhaupt angefasst werden dürfen. Neben den Regeln siehst du an einem erfundenen Beispielordner sofort, was dabei herauskäme.

Erst danach wählst du den echten Ordner. Zortio liest ihn, zeigt jede geplante Bewegung in einer Vorschau und wartet. Nichts bewegt sich, bevor du es ausdrücklich bestätigst – und selbst dann lässt sich jeder Lauf mit einem Klick wieder zurücknehmen.

Deine Dateien verlassen den Rechner nicht

Das Programm läuft vollständig in deinem Browser. Es nutzt die File System Access API, mit der Chrome, Edge und Opera einer Website Zugriff auf genau einen Ordner erlauben – nicht mehr. Weder Dateien noch Dateinamen, Pfade oder Prüfsummen werden an einen Server geschickt; es gibt schlicht keinen, der sie entgegennähme. Du kannst das im Netzwerk-Reiter deines Browsers nachprüfen.

Zortio löscht nichts. Doppelte Dateien werden nicht entfernt, sondern in einen eigenen Ordner verschoben, aus dem du sie in Ruhe prüfen und dann selbst löschen kannst. Systemdateien, versteckte Dateien und Verknüpfungen bleiben grundsätzlich liegen.

Was du brauchst

Einen aktuellen Chrome, Edge oder Opera auf Windows, macOS, Linux oder ChromeOS. Firefox und Safari kennen die nötige Schnittstelle noch nicht; dort öffnet sich die Seite, aber der Ordnerdialog fehlt. Eine Installation, ein Konto oder eine Internetverbindung während des Aufräumens sind nicht nötig – ist die Seite einmal geladen, arbeitet sie auch offline.

Wenn du Zortio erst einmal gefahrlos ausprobieren möchtest, nimm den Beispielordner: Er liegt im privaten Speicher deines Browsers, enthält erfundene Dateien und wird am Ende wieder aufgeräumt.

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